"Honig ist, wenn Bienchen in eine Wabe husten" - Kinder schleudern Honig auf der Obstwiese.
Auf Einladung des Obst- und Gartenbau-Vereins lernen Kinder alles über die Imkerei. GLOBUS-Handelshof und Hochwald Nahrungsmittelwerke ünterstützen die Aktion mit gesundem Frühstück.
05.06.2009: Goldklar fließt er langsam und genussvoll auf eine erwartungsfrohe Brötchenhälfte um dort angekommen aus sanften Hügeln zu zerfließen. Die Morgensonne glitzert durch diese weich geschwungene kleine Lawine der Glückseligkeit. Ein traumhafter Tag beginnt mit einem Hochgenuss: Honig. Um 400 v. Chr. beschrieb bereits Hippokrates den hohen Wert dieses Lebensmittels, das mehr ist, als nur Nahrung. Letzten Samstag lüftete eine 7-Jährige Jungwissenschaftlerin unmissverständlich das letzte Geheimnis des Honigs auf: "Papaaa - Honig ist, wenn Bienchen in eine Wabe husten."
Quell dieser Erkenntnis war der Besuch der Obstwiese, auf der sich Kinder zwischen fünf und sieben Jahren alles rund um die Imkerei genau ansehen konnten. Beim traditionellen Honigschleudern des Obst- und Gartenbau-Vereins erfuhren diesmal rund 130 kleine Besucher, wie der Honig ins Glas kommt.
|
 |
|
|
wurden aus den Bienenstöcken gezogen und ein Imker erklärte anschaulich jeden Arbeitsschritt bei der Honigerzeugung. Selbstverständlich durften die kleinen Naturforscher dabei auch Honig direkt aus den Waben heraus kosten.
Nachdem der Honig dann geschleudert war, bekamen die Kinder den goldenen Saft abgefüllt in Gläsern übergeben. In der Zwischenzeit wurden sie bestens versorgt: Bereits am frühen Morgen hatten nämlich die Damen des Obst- und Gartenbau-Vereins Vollkornbrötchen mit Frischkäse und Gurkenscheiben belegt, die den Kleinen nun als gesunde Zwischenmahlzeit neue Kraft zum Toben auf der Obstwiese gaben. Dazu gab es einen Apfel, ein Milchgetränk und vitaminangereicherte Gummibärchen, was die kleinen Besucher besonders erfreute. Diese Mahlzeit wurde möglich durch die spontane Unterstützung des GLOBUS in Güdingen und der Hochwald Nahrungsmittelwerke, denen an dieser Stelle wieder für die Hilfsbereitschaft und die unkomplizierte Zusammenarbeit gedankt werden muss.
Der Andrang auf die vorbereiteten Essenstütchen war groß! Nicht zuletzt, weil es zum Essen noch eine weitere urtypisch echte Daarler Spezialität gab. Der Obst- und Gartenbau-Verein stellte nämlich Apfelsaft aus eigener Erzeugung zur Verfügung. Der gesudheitsfördernde Aspekt dieses selbst gekelterten ungefilterten Safts war den Jungforschern egal! Ihnen hat's einfach nur geschmeckt.
Ablesen ließ sich das am Kommentar eines Sachverständigen der ersten Klasse der Arnulfschule. Er habe das mit dem Honig zwar schon bei der Sendung mit der Maus gesehen, sowas wie hier sei aber viel besser. Am besten habe es ihm gefallen, dass er mit seinem Finger über die Waben habe "fummeln" dürfen, weil "dann Honig zum Ablecken, wie ein Eis" am Finger gewesen sei. Außerdem sei das Brötchen lecker gewesen und Apelsaft gäbe es bei der Maus auch nicht.
Satt, ausgetobt und um viel Wissen reicher machte sich der Tross dann nach etwa zwei Stunden wieder auf den Weg nach Hause - und etwas bleibt: Die Erkenntnis, wie der Honig ins Glas kommt, hat ihren Eindruck hinterlassen. Dafür allen Beteiligten, den Helferinnen und Helfern des Obst- und Gartenbau- Vereins und den Sponsoren sowie den begleitenden Eltern, Lehrerinnen und ErzieherInnen ein herzliches Dankeschön!
|
|
|