Karneval in Daarle
Die Galasitzung der DDD
Von Amelie Hirsch
Am 06.11.10 war es mal wieder so weit: die Daaler Dabbese (DDD) begingen gegen 20.11 Uhr feierlich ihre diesjährige Galasitzung. Auffallend war auch die rege Beteiligung anderer saarländischer Karnevalsvereine wie z.B. der Kesselflicker aus Altenkessel, die ihr Prinzenpaar mitbrachten.
Ein Höhepunkt waren unter anderem „die Sexbomben“, Mutter und Tochter verkleidet als üppige Hippie-Vogelscheuchen, die büttenredenähnliche Beiträge beisteuerten und mit ihrem, zum Teil gewöhnungsbedürftigem Schwabbel-Wabbel-Tanz nicht nur für Bewegung, sondern auch für einiges Gelächter sorgten.
Es folgten eine Ansprache des 1. Vorsitzenden Rolf Kurz, die Jugendgarde mit ihrem Show-Tanz und dann die Mamas und Papas (eine eigene Formation) mit einer sensationellen Lady Gaga Interpretation, die den Saal zum Kochen brachte.
Anschließend betraten die „Saarlight-Gugga“ aus Sulzbach, mit einigem Getöse(wie bei Guggenmusik sonst auch üblich) und auffallend bunten, an glänzende Fischschuppen in lila, türkis und gold erinnernden Kostümen die Bühne, wobei sie neben „Time to say Goodbye „ auch „Biene Maya“ zum Besten gaben und mehrere Zugaben lieferten, die begeistert aufgenommen wurden, was dazu führten, dass sie sogleich für das im Juni anstehende Daarler Dorffest engagiert wurden.
Danach standen die Jugendgarde mit ihrem Hippie-Showtanz und die Saarlight- Gugga mit ihrem zweiten Projekt, den Saarlight Massuretts auf dem Pogramm, deren Lichteffekte in der abgedunkelten Scharnhorsthalle, gepaart mit rytmischer Sportgymnastik und untermalt mit aktueller Musik von David Guetta (one love) und Agnes(release me) besonders den jugendlichen Entusiasmus soweit steigerte, dass zumindest ich beinahe von meinem Stuhl flog.
Doch auch die Mamas und Papas bzw. die Aktivengarde hatte noch etwas zu bieten.
Ein Musical Medley bestehend aus Starlight- Express, Mama Mia, Dirty Dancing, an dem sich natürlich, wie sollte es auch anders sein, die weiblichen Zuschauer „etwas“ mehr erfreuten und nicht zu vergessen: We will rock you.
Den Abschluss bildeten die bereits viel gelobten weiß gekleideten „Konsorten“.
Bei Liedern wie „das geht ab“ von „Many Marc+ Frauenarzt“ und „Joana (du geile Sau)“ fand sich eine große „Mitgrölgemeinde“.
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